Schäubles Mäntelchen der Pressefreiheit

FOCUS berichtet:

Der Bundesinnenminister hat einen Bericht zurückgewiesen, dem zufolge er zu einem Abdruck von Mohammed-Karikaturen in ganz Europa aufgerufen habe. Ihm sei es ganz grundsätzlich um die Pressefreiheit gegangen, so Schäuble. Zuvor hatte die Wochenzeitung „Zeit“ vorab berichtet, Wolfgang Schäuble (CDU) habe die europäischen Zeitungen aufgefordert, dem Beispiel dänischer Blätter zu folgen und geschlossen die umstrittenen Mohammed-Karikaturen abzudrucken. Schäuble sagte demnach: „Eigentlich müssten jetzt alle europäischen Zeitungen diese Karikaturen abdrucken, und zwar mit der Erklärung: ´Wir finden sie auch miserabel, aber die Inanspruchnahme von Pressefreiheit ist kein Grund, Gewalt zu üben.´“

„Ihm sei es ganz grundsätzlich um die Pressefreiheit gegangen“ – Ach, wirklich? Eine Alternativthese wäre ja auch völlig abwegig: Was passiert, wenn Mohammed-Karikaturen abgedruckt werden, ist bekannt. Ruft man dazu auf, nimmt man diese Folgen bewusst in Kauf – und schon hat man wieder einen Grund mehr, zur Hatz auf die bösen Islamisten zu blasen. Aber wie gesagt – völlig abwegig, oder? B)

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