Blogwarte – die 2.

Was’n hier los? Erst erwischt’s den Kollegen Siebers, dessen Mischung aus sex & crime von Jurabilis attackiert wird, und nun den Kollegen Vetter, der nicht nur einen Kaffeefleck auf der Hose hatte, sondern sich durchaus zu Recht darüber mokiert, dass das (angebliche) Duzen eines Polizeibeamten als Beleidigung verfolgt wird.

Diesmal dient das Ganze aber nur als Präludium eines Postings über einen (vermeintlich) „quälend-linkslastigen Dauerwahlkampf“ und angeblich inkompeten-te Diskussionen rund um die derzeitige Bankenkrise – und war daher denkbar überflüssig.

Praktischweise läuft dort auch eine Umfrage:

Ist dieses Blog eine „Phalanx der Rechtsfindung“?
8 Stimmen, entsprechend 9 %, meinen: nein
36 Stimmen, entsprechend 40 %, halten das Blog anscheinend für „examensrelevant“ – wobei man sich fragt, was das mit der Ausgangsfrage zu tun haben soll
45 Stimmen, entsprechend 50 %, meinen: nein

Wie wäre es mit einer neuen Umfrage: Ist Jurabilis der Retter des (Jura-)Blogniveaus?

Aber ernsthaft: Ein Blog verstehe jedenfalls ich als mehr oder weniger spontane Meinungsäußerung, ob nun über Fleckentferner philosophiert oder mehr oder weniger fundiert juristischen Themen verbraten werden. „Geballtes Fachwissen“ kann sein, muss aber nicht. Nichts dagegen, dass einzelne Beiträge gezielt kommentiert oder diskutiert werden, aber Pauschalangriffe gegen andere Blogs dürften dem hier anscheinend angemahnten Niveau eher nicht förderlich sein.

6 Gedanken zu “Blogwarte – die 2.

  1. Lieber Kollege,

    spätestens jetzt haben sich diese armseligen Trash-Würstchen doch geoutet. Sie suchen sich vielgelesene Blogbetreiber, beleidigen diese öffentlich, um so auf die Klicks zu kommen, diese mit ihren eigenen Langweilerklamotten nicht zusammen bekommen.

    Also einfach ignorieren und ihnen die Verbreitung verweigern. Nimm doch deshalb den Link auf die Würstchenbude raus, das wollen die nur.

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  2. In der Tat, Herr Kollege Melchior, auch ich sehe den Blog als spontane (Meinungs-)äußerung an. Sollte er nicht eine Art „Tagebuch“ im Internet darstellen. Und wer schreibt in sein Tagebuch schon die grundsätzlichen Erwägungen zur nächsten Klageschrift?

    Nein, die Qualitätsdiskussion geht mir gehörig auf die Nerven: Man lese, was man lesen möchte. Und wer den ein oder anderen Blog nicht gut findet, soll halt aufhören, ihn zu lesen. Dafür gab uns der Allmächtige ja die Freiheit zu denken und selbst zu entscheiden!

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