Zumwinkelzüge

Kaum hat der (angeblich?) reuige Sünder

Klaus Zumwinkel präsentiert sich am ersten Prozesstag reumütig. Seinen Steuerbetrug nennt er den „größten Fehler seines Lebens“, für den er „bitter gebüßt“ habe. „Ich will hier reinen Tisch machen“, sagt der frühere Post-Chef.

den Gerichtssaal verlassen, fängt er auch schon an zu stänkern: Er beklagt seine „mediale Hinrichtung„:

Der wegen Steuerhinterziehung verurteilte Ex-Postchef Klaus Zumwinkel bemängelt das gegen ihn geführte Verfahren: … „Es wurde gegen mehrere Gesetze verstoßen“, sagte er dem Bonner „General-Anzeiger“. Sein Vertrauen in den Rechtsstaat habe darunter gelitten. Zumwinkel beklagte vor allem, dass der Termin und die Tatsache seiner Hausdurchsuchung im vergangenen Februar öffentlich bekannt geworden seien. … In den vergangenen Monaten hätten er und seine Familie bitter büßen müssen. Es habe Telefonterror, Nachstellungen und Erpresserbriefe gegeben.

Oooohh ….

2 Gedanken zu “Zumwinkelzüge

  1. Tja, das Vertrauen in den Rechtsstaat hat wohl noch stärker unter dem gegen ihn ergangenem URteil gelitten. Wie war das doch gleich? Vor Gericht sind alle gleich und einige gleicher?
    Er klingt ja schon wie die Promis, die sich über Papparazzi beschweren, obwohl diese erst ihren Erfolg bewirken. Nur das Zumwinkel tatsächlich ein erhöhtes Interesse der Öffentlichkeit verdient hat.

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  2. Womit kann man den Mann denn noch erpressen? Gibt’s vielleicht noch ’ne CD? So, mit Bankdaten? Und der aktuelle Eigentümer hofft, mehr Kohle einzustreichen, als ihm damals vom BKA vom BND gezahlt wurde?

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