Sperrlistenfans und -gegner

… können sich an einer Umfrage bei Tagesschau.de beteiligen.

Momentaner Stand:

Ja: 2793 Stimmen, dies entspricht circa 40.3%

Nein: 4029 Stimmen, dies entspricht circa 58.2%

Weiß ich nicht / Dazu habe ich keine Meinung: 103 Stimmen, dies entspricht circa 1.5%

Stimmen gesamt: 6.925

P.S. Toll auch die Technik, wie die Sperrerei funktionieren soll:

Theoretisch funktioniert die Sperrung, das sogenannte Access-Blocking, vergleichsweise einfach. Eine zentrale Stelle – die Bundesfamilienministerin schlägt dafür das Bundeskriminalamt (BKA) vor – sucht nach Kinderpornoangeboten im Netz, erstellt daraus eine tägliche Sperrliste und schickt diese an die Internetanbieter.

Toll, nicht? Das BKA sucht täglich KiPo-Seiten. Nur – würde dieses quasi „manuell geschehen, wären die braven Beamten wohl ziemlich überlastet. Eine Suche per Software nach Ähnlichkeiten mit vorgegebenen Kriterien führt geradezu zwangsläufig zu Fehlern. Und ist denn eine Seite erst einmal (zu Unrecht) auf dem Index, drohen erhebliche Schäden. Aber wen stört das schon, Hauptsache Aktionismus. …

4 Gedanken zu “Sperrlistenfans und -gegner

  1. „sucht nach Kinderpornoangeboten im Netz, erstellt daraus eine tägliche Sperrliste und schickt diese an die Internetanbieter.“

    …da fehlt mir das wichtigste:

    „und fordert den jeweiligen Provider auf, den Schmutz vom Netz zu nehmen und den Anbieter preiszugeben, damit Anklage erhoben werden kann“

    – aber so weit denkt Uschi ja gar nicht, und Rolli hat ganz andere Ziele.

    Pack, elendes !

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    • Die Schmutzseiten sind doch alle im Ausland. Und ausländische Provider würden da sowieso nicht antworten, auf solche Ersuchen.
      Also lieber ein bißchen an der Oberfläche kratzen als zu tief zu schürfen …

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  2. auch im Ausland – also USA, Dänemark, Niederlande – ist Kinderpornographie verboten. Da reicht es doch, beim zuständigen Staatsanwalt ne Anzeige abzugeben.
    Im Zuge der internationalen Zusammenarbeit sollte das – zumal innerhalb der EU – überhaupt kein Problem sein.

    Aber nein- statt dessen solls ne wie auch immer zustande kommende Liste geben, deren Inhalt noch nicht mal überprüft werden kann (laut Entwurf des Vertrages ist die Liste geheim zu halten). Da ist der Schritt zur Sperre von Wikileaks, republikaner.de, dielinke.de rapidshare.de, rotglut.org, ….. nicht groß.

    Genau das ist doch die Gefahr dabei.

    Pack, elendes !

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