Meld’ Dich selbst beim BKA ?

Wie golem berichtet, will das BKA mit der systematischen Aufzeichnung der IP-Adressen der Besucher seiner Homepage „in mehreren Fällen“ Mörder gefasst haben. Laut einem früheren Bericht soll diese umstritten Praxis seit dem Jahr 2001 angewandt worden sein.

Diese Praxis wandte das BKA in mindestens 15 weiteren Fällen an, darunter gegen den mutmaßlichen fünffachen Mörder Norman Volker Franz, den flüchtigen Millionenbetrüger Alexander Scholl und die Täter in der noch unaufgeklärten „Döner-Mordserie“, der neun Menschen zum Opfer fielen. Welche Mörder tatsächlich durch die Homepageüberwachung gefasst wurden, gab die BKA-Quelle nicht an.

Das BKA speichert nach eigenem Bekunden seit Juli 2001 „anlassbezogen“ die IP-Adressen von Besuchern seiner Homepage. Die Bundesregierung hatte erklärt, die Maßnahme stelle insgesamt eine „sinnvolle und effiziente Ermittlungsmaßnahme“ dar.

Also, wenn Sie schon Verbrechen begehen, dann bleiben Sie jedenfalls von der BKA-Homepage weg! 😉

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3 Gedanken zu “Meld’ Dich selbst beim BKA ?

  1. anlassbezogen ist gut. nur nicht ablassen, lieber gleich anlassen die speicherung. anlässe dürften listenweise vorhanden sein. einlassungen rauslassen, die den diskurs im sinne des amtes befördern: schaut her, wir tun was! details ganz weglassen, bloß nicht auf eine überprüfung der argumente einlassen.

    .~.

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