AG Münster – geht’s auch einfach?

Auf Emfangsbekenntnissen des AG Münster findet sich – neben einer rechtlich unzutreffenden Belehrung darüber, wer die Kosten der Rücksendung zu tragen hat – auch folgender Hinweis:

Sie können das Emfangsbekenntnis auch gem. § 174 Abs. II ZPO per Fax zurücksenden. Na klar, wie auch sonst? Wie ist also die Faxnummer? Kurzer Blick in den Briefkopf:

Münster1

Nr. 2560. Das ist mit Sicherheit falsch. Weitere Angaben sind auf dem gesamten Emfangsbekenntnis nicht zu finden. Was soll das also? Daher nach einem Briefbogen des Gerichts geblättert, und siehe da:

Münster2

Wieder 2560, diesmal aber mit der Vorwahl 02 51. Na also, gewählt und – nichts. Dass auch die „494″ noch vorweg gewählt werden muss, erschließt sich nicht so ohne Weiteres, oder?

3 Gedanken zu “AG Münster – geht’s auch einfach?

  1. Okay, man muss mal kurz drüber nachdenken. Aber völlig kryptisch ist die (unglückliche) Angabe nun auch nicht. Ganz klar ist 2580 nicht die ganze Nummer; zumindest die Vorwahl fehlt. Und dann spricht auch viel dafür, dass das Fax eine Durchwahl mit normaler Stammnummer hat, so dass man auf die Idee kommen könnte, 494 vorwählen zu müssen. Die – merkwürdigerweise vollständig angegebene – Rufnummer für „Rückfragen“ unterstützt diese Vermutung.

    Wahrscheinlich ist von der Nummer, die automatisch in den Briefkopf gedruckt wird, nur die Durchwahl gespeichert. Sinnvoll ist das sicherlich nicht.

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