Mietminderung von der Nettomiete ?

Die Wohnung des Mandanten weist Mängel auf und er macht eine Mietminderung geltend. Seine Wohnungsgesellschaft „verbescheidet“ ihn:

Die Höhe der Minderung wird mit einem Satz von 30 % der Nettokaltmiete festgesetzt.

Oha! Dass spätestens seit BGH XII ZR 225/03 vom o6.o4.2005 die Bruttomiete das Maß der Dinge ist, hat sich in den seither vergangenen fünf Jahren wohl noch nicht herumgesprochen?!

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Ein Gedanke zu “Mietminderung von der Nettomiete ?

  1. Mal abgesehen davon, dass die „Festsetzung“ einer Mietminderung durch den Vermieter fragwürdig ist – wo ist das Problem?

    Von Nettokaltmiete auf Bruttomiete umrechnen ist simple Mathematik. Danach schauen, ob die „festgesetzte“ Mietminderung angemessen ist.

    Zugegeben nicht das kundenfreundlichste Verhalten des Vermieters, dem Mieter noch Arbeit aufzuhalsen. Aber falls der Vermieter an den Anwaltskosten beteiligt werden kann, rächt sich das Verhalten doch spätestens bei der Festsetzung der Geschäftsgebühr 🙂

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