Es wär’ ja auch zu schön gewesen …

… wenn der wirklich mehrheitsfähige Kandidat gewonnen hätte und die ganze Veranstaltung nicht wieder dem Parteienproporz bzw. der undemokratischten Institut aller Zeiten um Opfer gefallen wäre, dem (natürlich stillschweigenden) Fraktionszwang und auch den Kasperlespielen der Linken. Laut ARD haben wir nun wohl den personifizierten Schwiegersohn als Präsi.

No further comment.

JuraBlogs - Die Welt juristischer Blogs

7 Gedanken zu “Es wär’ ja auch zu schön gewesen …

  1. Gabriel und Trittin sind die Kasperln! Mit Gauck nen katholischen, neoliberalen Pro-Afghanistan-Krieger den Linken einfach mal eben so vorsetzen und sich dann laut entsetzt zeigen, dass diese jenen nicht mittragen: das ist die Fabrikation einer Soll-Bruch-Stelle und kein Malheur.

    Da haben nicht die Linken gekasperlt, da haben die rechten Atlantiker von Rot-Grün den linken Flügeln ihrer Parteien öffentlichkeitswirksam die rot-rot-grünen Flausen ausgetrieben.

    Das war doch eigentlich nun doch sehr offensichtlich. WENN man einen gemeinsamen Kandidaten hätte durchbringen wollen, dann hätten Gabriel und Trittin GENAU SO NICHT vorgehen dürfen.

    Frag Dich doch einfach mal: Welchen Grund soll es für die Linken geben, sich selbst (und damit ihre Prozente bei der Wählerschaft) zu zerlegen für eine SPD oder Grüne, welche sie bei jeder Gelegenheit (Thüringen und Saarland zuletzt) in den A**** treten und bei der Nominierung des Kandidaten nicht mal eines Blickes würdigen?

    Liken

  2. Nachtrag: In den DLF-Nachrichten kam soeben, dass das Verhalten der Linkspartei rot-rot-grüne Machtoptionen für längere Zeit ad acta gelegt hätten. Und da die Strategie von Rot-Grün, wenn man die Linken mit im Boot haben hätte wollen, höflich gesagt als suboptimal gelten muss, ist eigentlich der Beweis geführt: Gauck war der Hampelmann und der Bruch gewollt. Schöne Arbeiterpartei, die INSM-Freunde aufstellt…

    Liken

  3. Herr Melchior, so sehr ich Ihr Blog schäte, eine Frage. Können Sie rechnen? Wenn ja, dann muss man mal eine Frage stellen? Wieviele Stimmen wären im 1. Wahlgang und auch im 2. für eine Mehrheit benötigt worden? Richtig: 623(!).

    Wieviele Stimmen hatte Herr Gauck? 499 im 1. Wahlgang.
    Wieviele Stimmen hatte die Kandidatin der Linken im 1. Wahlgang? 123! Genau.

    Was macht das? Richtig. 622. Und wieviele Stimmen hätten nun Herrn Gauck gefehlt, selbst wenn die Linke mit 123 Stimmen für Gauck gestimmt hätte? Richtig. Eine. (auch wenns nur eine ist, es hätte nicht gereicht)

    Also kann man endlich mal in der SPD und deren Gefolge aufhören, zu erklären, dass es ja schon im ersten Wahlgang für Gauck gereicht hätte, wenn die Stimmen von Frau Jochimsen auch an Gauck gegangen wären oder wollen wir noch mal die Grundrechenarten durchgehen?

    Liken

    • Oh. Ich sehe grade, dass ich seit zwei Tagen mit falschen Zahlen longiere. Ich ziehe alles obige zurück und behaupte das Gegenteil. Das waren ja 126 für Jochimsen. Wie komm ich denn auf 123?? Okay, dann hätte es natürlich gereicht mit den Stimmen der Linken. 😉

      Mea Culpa. In dem Sinne ist dann der Beitrag natürlich richtig.

      Liken

  4. unsinn ist der beitrag trotzdem.
    denn die Abweichler in Regierungskreisen hätten gauck auch im ersten Wahlgang nicht gewählt, wenn nicht klar gewesen wäre, daß er es nicht wird. die wollten nur stänkern und haben am ende brav gemacht, was ihnen gesagt wurde. im dritten Wahlgang hatte wulff ja plötzlich genug stimmen.

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s