Atlanticlux, nein natüüürlich nicht …

… wohl aber zwei Vertreiber ihrer Nettopolicen nebst – hier eingeklagter – Vermittlungsgebührenvereinbarungen fingen sich Klagabweisungen ein:

Das AG Westerburg (21 C 208/10 vom o7.o4.2011) hielt schon die Klagforderung und Forderungsinhaberschaft für nicht schlüssig dargestellt, nachdem u.a. die Abtretung des Provisionsanspruchs durch die zwischenzeitlich insolvente (warum wohl?) Strukkibude dezidiert in Zweifel gezogen wurde. Ferner ging das Gericht wegen fehlerhafter Widerrufsbelehrung von einem noch zulässigen (nachträglichen) Widerruf der Vermittlungsgebührenvereinbarung aus .

Das AG Aalen (5 C 568/10 vom 11.o4.2011) sah es als erwiesen an, dass die Mandantin Blankoformulare unterzeichnet hatte, die im Nachhinein – und wohl auch abredewidrig – von dem Vermittler „vervollständigt“ und unautorisiert eingereicht wurden (pfui, pfui) – weshalb der Versicherungsvertrag analog § 159 VVG a.F. nicht wirksam wurde und hierfür auch keine Provision verlangt werden konnte.

Man sieht – so „gerichtsfest“, wie gerne behauptet wird, sind die Vermittlungsgebührenvereinbarungen nicht, auch wenn das für manchen Kollegen immer ein Geheimnis bleiben wird. 😉

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Ein Gedanke zu “Atlanticlux, nein natüüürlich nicht …

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