Der Griff in’s Klo

Manchen Kollegen ist offensichtlich keine Argumentation zu peinlich, um einen Sachverständigen wegen Befangenheit „abzuschießen“. Aus einer Entscheidung des AG Geilenkirchen (10 C 83/10 vom 14.04.2011), nachzulesen in den IfS-Informationen 3/2011:

Auch sofern die Beklagten gerügt haben, dass der Sachverständige am 26.01.2011 die Toilette im Hausmeisterbüro der Klägerin benutzt und dort wegen der kalten Witterung aufgewärmt hat, rechtfertigt dies keine Zweifel an der Unparteilichkeit des Sachverständigen. Auch hier haben die Beklagten weder substantiiert dargetan noch glaubhaft gemacht, dass einseitige Absprachen im Hinblick auf das hier betroffene Gerichtsverfahren getroffen worden sein sollen, § 294 ZPO.

Pipifax, oder? 😉

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Ein Gedanke zu “Der Griff in’s Klo

  1. Habe mal erlebt, dass der Beklagte dem Sachverständigen (ging um Baugefährdung) am Tag vor dem Ortstermin ein Fax geschickt hat, er möge erst einmal 5 € Vorschuss für den bei der Kellerbesichtigung zu verbrauchenden Strom überweisen, sonst werde ihm der Zutritt verweigert.

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