BlaBla

Bei Klartext – Kommunikation für Anwälte geht es um „die Methode, lange Sätze zu kürzen und verständlicher zu machen“. Davon hat der Verfasser dieses schönen Satzes sicherlich noch nie etwas gehört:

Die Klägerin hatte der Beklagten eine fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherung der xyz Versicherungsgesellschaft mit Versicherungsbeginn 01.03.07, einer Gesamtbeitragssumme von EUR 42.080,31 inkl. Dynamik, Frau A. B. als versicherte Person, einer Ansparphase/Beitragszahlungsdauer von 42 Jahren sowie einem für die Monate 1. – 60. zu zahlenden Versicherungsbeitrag von jeweils insgesamt EUR 19,00 bzw. ab dem 61. Monat zu zahlenden Versicherungsbeitrag von jeweils insgesamt EUR 60,00 vermittelt, bei der die Versicherungsbeiträge als Sondervermögen geführt und überwiegend in Anteilen von Investmentfonds angelegt werden, die Versicherungsbeiträge aber auch direkt in Wertpapiere oder in verzinsliche Geldanlagen investiert werden können, wobei die Anlageentscheidungen die von der Beklagten im Versicherungsantrag vom 20.01.07 beauftragten Vermögensverwalter treffen.

Beweis: 1. Versicherungsschein

Aber deshalb schafft er ja auch kaum jemals einen Schriftsatz unter 20 Seiten. 😉

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Ein Gedanke zu “BlaBla

  1. Es geht ja nicht eigentlich darum, „kurz“ zu schreiben, sondern adressatengerecht – die „ZEIT“ schreibt ja auch anders als BILD.

    Heißt hier: es muss den Schriftsatz nicht der gegnerische Anwalt verstehen, sondern das Gericht, und das hat Prädikatsexamen und ist deshalb definitionsgemäß klug genug für lange Sätze.

    Liken

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