Kachelmann vs. Schwarzer 1 : 0

Wie SPON berichtet, hat Deutschlands Chefemanze nicht nur Ärger mit dem Finanzamt:

Alice Schwarzer und der „Emma“-Frauenverlag müssen nach SPIEGEL-Informationen erneut eine Niederlage gegen Wettermoderator Jörg Kachelmann einstecken. Nach einer Entscheidung des Kölner Oberlandesgerichts von Ende Mai dürfen sie auch in Glossen nicht mehr den Eindruck erwecken, Kachelmann sei ein Vergewaltiger. Das Gericht bestätigte damit eine Entscheidung der ersten Instanz.

Aber W.t.f. is Alice gibt noch nicht auf:

Die streitbare Feministin will sich aber nicht geschlagen geben. Nach Auskunft ihres Anwalts, Spyros Aroukatos, überlegt sie jetzt, beim Bundesgerichtshof eine Nichtzulassungsbeschwerde gegen das Revisionsverbot einzulegen.

Es bleibt also spannend.

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9 Gedanken zu “Kachelmann vs. Schwarzer 1 : 0

  1. Wieso spannend? Es ist pervers, wenn man das aus Sicht der Meinungsfreiheit sieht.

    Oder ist es z.B. spannend zu erfahren, wie viele Tote es in der Ukraine noch geben wird?

    Kachelmanns Rechtsanwalt Prof. Dr. Ralf Höcker wird uns noch einige Überraschungen bringen, was die Unterdrückung der Meinungsfreiheit betrifft. Er düfte bald bekannter werden als Prof. Dr. Christian Schertz.

    Spannend, wie mit rechststaatlichen Mitteln die Zensur fortschreitet?

    Nicht spannend, traurig und gefährlich.

    Rechsanwalt Spyros Aroukatos macht nur seinen Job. Einen besseren Anwalt könnte sich diese Dame nicht wünschen.

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    • Wieso „Unterdrückung der Meinungsfreiheit“ ?

      Tatsachen dürfen immer und jederzeit behauptet werden.
      Frau Schwarzer aber verleumdet immer wieder Herrn Kachelmann mit falschen Behauptungen und ist dabei erstaunlich lernresistent.
      Es ist völlig klar, dass die Frau „Journalistin“ dafür vor Gericht unterliegt.

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      • Stimmt genau, mit „Unterdrückung der Meinungsfreiheit“ hat das nun absolut gar nichts zu tun, sondern damit, den Missbrauch der Meinungsfreiheit durch Schmierenjournalismus einzugrenzen.

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  2. Was wirklich passierte, wissen nur Kachelmann und die Frau. Die Bewertung des tatsächlichen Ereignisses kann unterschiedlich sein.

    Wir kennen das Urteil. Das Urteil besagt etwas über die juristische Wahrheit, wenig über die materielle Wahrheit.

    Wenn man die juristische Wahrheit aus Sicht der materiellen Wahrheit anzweifelt, dann ist das noch lange nicht Verleumdung.

    Ein Verbot des Zweifelns an der juristischen Wahrheit bedeutet Unterdrückung der Meinungsfreiheit.

    Die juristische Wahrheit gleichzusetzen mit der materiellen Wahrheit gehört in die Kategorie des Glaubens. Ungläubige bestrafen zu wollen, bedeutet, man gehört zu den religiösen Fanatikern.

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    • Wenn man ihrer Logik folgen würde, dann könnte man ja jeden nach Belieben verunglimpfen. Er müsse nur den Zusatz verwenden „ich glaube“.
      Spätestens wenn sie selber betroffen sind, würden sie anderst darüber denken.

      Ein Zweifeln an „juristischer Wahrheit“ ist gestattet, solange sie die Persönlichkeitsrechte der Menschen beachten.
      Aber glauben sie, dass sie es besser wissen, als die Richter, die sich ausführlich mit dem Fall beschäftigt haben ?
      Das ist meist nur der Fall, wenn man selbst betroffen ist, aber seine Wahrheit eben nicht ausreichend belegen kann.

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      • Die Richter befassen sich mit den Fällen recht oberflächlich und nach streng vorgegebenen Regeln StPO, ZPO. Sie suchen die juristische Wahrheit, nicht die materielle.

        Selbst Kachelmann antwortete auf die Frage:

        Haben Sie eine Erklärung, warum die Justiz derart einseitig gegen Sie vorging?

        Ich bin nicht alleine. Es gab und gibt eine Unzahl von Fehlurteilen bei Sexualstraftaten. Hunderte sitzen mutmaßlich unschuldig in deutschen Gefängnissen. Die Einseitigkeit ist eine Modeerscheinung, die durch mich nur breiter bekannt wurde.

        http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=6776

        Fehlurteile sind eine Massenerscheinung. Ich erlebe das jede Woche mehrmals. Vor Gericht wird gelogen, dass sich die Balken biegen.

        Das wird Ihnen jeder Richter bestätigen. Trotzdem werden und müssen Urteile gefällt werden.

        Aber zu glauben, die Urteile entsprechen der materiellen Wahrheit ist Fanatismus.

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      • Fehlurteile kommen natürlich vor.
        Aber das liegt an einer Vielzahl von Ursachen.
        Natürlich können die Richter etwas falsch beurteilen, aber oft liegt es an einem schlechten Anwalt. Die häufigste Ursache dürfte wohl das subjektive Empfingen sein. Das subjektive Empfinden eines Betroffenen oder schlecht Informierten. Wenn man einen Fall bewerten will, dann muss man sich von allen persönlichen Empfinden befreien und versuchen das neutral und objektiv zu bewerten.
        Ein Richter muss grundsätzlich alle Beweise bewerten, die er habhaft werden kann – Sofern sie mit dem Inhalt der Klage zu tun haben !

        Was sie mit Materiell meinen ist mir schleierhaft. In der Regel unterscheidet man zwischen Moral und Justiz und die Justiz bewertet das Materielle.

        Aber das hat jetzt nichts mehr mit Kachelmann zu tun.

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