Die VGH vera….. Geschädigte

Unstreitiger Minimalsachverhalt: Gegnerischer PKW fährt innerorts langsam auf der rechten Spur. Die Mandantin überholt ihn auf der linken Spur, Gegner will nach links abbiegen und rammt PKW der Mandantin seitlich.

Schadenshöhe bisher unstreitig 5.255.- €. Die VGH wendet Mithaftung der Mandantin ein zahlt in seiner grenzenlosen Güte einen „Regulierungsvorschuss“ von 500.- € (also nicht einmal 10 %).

Realistisch betrachtet, kann es allein um die Frage gehen, ob der gegnerische PKW vor dem Abbiegen nach links geblinkt hat. Die Mandantin (hier Zeugin, nicht Partei) bestreitet dies. Die Gegenseite wird wahrscheinlich das Gegenteil behaupten. Schlimmstenfalls dürfte es hier also zu einem non liquet kommen, also keine der beiden Seiten kann ihre Version beweisen. Dann gibt es immerhin 50 %, nicht knapp 10.

So kann man Klagen auch provozieren. :-/

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2 Gedanken zu “Die VGH vera….. Geschädigte

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