Mal wieder die Beilackierung …

Das AZT hatte sich mit seiner These gründlich in die Nesseln gesetzt, ein Kfz-Sachverständiger könne bei der Erstellung eines Gutachtens nicht entscheiden, ob eine Beilackierung erforderlich sei. Es gab Prügel von fast allen Seiten, s. auch hier.

In einer Stellungnahme versuchte das AZT, die These zu rechtfertigen und behauptete, nur ein ausgebildeter Lackierer könnte während des Lackierens eine solche Entscheidung treffen.

Aber: Nicht einmal der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik e. V. stimmte dem zu – ganz im Gegenteil:

In bis zu 90 Prozent aller Fälle bei modernen Fahrzeugen ist eine Farbtonangleichung erforderlich und durchführbar. Nicht nur der Lackierfachmann, sondern auch der Kfz-Sachverständige muss in der Lage sein, die Notwendigkeit einer Beilackierung einzuschätzen.

Aber auch das hindert Kfz-Versicherungen (natürlich) nicht, diesen Unfug des AZT fröhlich weiter zu propagieren und so fiktive Reparaturkosten zu kürzen. Denn müssen wohl mal wieder die Gerichte ran. 😉

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RoKa

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