Nettopolice? Nein danke!

Wie das Versicherungsmagazin berichtet, liegt der Anteil der sog. Nettopolicen im Neugeschäft unverändert im niedrigen Promille-Bereich.

Die Autoren der Studie, die Professoren Dr. Matthias Beenken und Dr. Sabine Wende, bringen einen Aspekt auf den Punkt:

Sie finden es bedenklich, dass die Unternehmen mit großer Mehrheit keinen Einfluss darauf nehmen, unter welchen Bedingungen die Nettotarife den Kunden angeboten werden. Dabei zeigten eine Reihe Gerichtsverfahren und Urteile des Bundesgerichtshofs, dass separate Vergütungsvereinbarungen keineswegs immer transparent und angemessen seien. Negativ falle dabei unter anderem die Höhe der geforderten Vermittlungshonorare sowie die Tatsache auf, dass der Kunde anders als bei Bruttotarifen im Fall frühzeitiger Vertragsstornierung die vereinbarte Vergütung meist nicht zeitanteilig zurückfordern könne. Auch erfolge oft keine hinreichende Aufklärung darüber, wie sich eine einmalige Vergütung bei einem langfristigen Versicherungsvertrag auf dessen Kosten-/Nutzen-Verhältnis auswirke, und wie sich dies mit Bruttotarifen vergleichen ließe.

„Eine Reihe Gerichtsverfahren“ – allein hier waren es schon über einhundert. 😉

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