Verbringungskosten auch in Schwerin fiktiv

Seit Jahren behaupten Versicherer gebetsmühlenartig, Verbringungskosten seien bei fiktiver Abrechnung nicht erstattungsfähig. Hunderte entgegenstehender Gerichtsentscheidungen kann man bei Captain HUK abrufen. Das AG Schwerin hat seine diesbezügliche Rechtsprechung (12 C 42/07 vom 30.03.2007) mit Urteil 16 C 353/14 vom o1.o4.2016 erneut bestätigt:

„Zu den zu ersetzenden Schäden gehören auch die Verbringungskosten von 120.- €, denn der Kläger hat unbestritten ausgeführt, dass er sein Fahrzeug regelmäßig von der Fachwerkstatt *** instandsetzen lässt und dass diese über keine Lackierwerkstatt verfügt. Unter diesen Umständen sind auch bei fiktiver Abrechnung die Verbringungskosten als zur Reparatur aufzuwendende Kosten zu ersetzen.“

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