Maas’ Murks – fällt leider erst jetzt langsam auf

Wie bereits berichtet, dürfte der Murks aus dem Hause Maas vom 21.o3.2016, die Umsetzung der Wohnimmobilienkredit-Richtlinie der EU in den §§ 502 ff. BGB, den Verbrauchern ganz gewaltig auf die Füße fallen. Peinlich auch, dass es Monate dauert, bis diese üblen und weitreichenden Konsequenzen auch den Medien auffallen.

Die Süddeutsche meint durchaus zu Recht: „Gute Regulierung geht anders“, die HuffPost referiert eine schwache Rechtfertigung aus dem Hause Maas:

Das Machwerk diene dazu, „Verbraucher vor Überschuldung, dem Verlust ihres Eigenheims und wirtschaftlichen Schäden zu bewahren“, sagt ein Sprecher. „Der Ausschluss älterer Menschen, von Familien oder von Menschen mit geringerem Einkommen von der Kreditvergabe ist durch die Richtlinie oder das Umsetzungsgesetz weder vorgegeben noch beabsichtigt.“

Dass aber genau das bewirkt wird, ist mehr als offensichtlich und schon jetzt zu beobachten  – und trifft inzwischen auch das Baugewerbe.

Im Übrigen auch Unsinn: Mündige Verbraucher wissen durchaus, was sie sich finanziell zumuten können und was nicht. Und seriöse Banken wissen sehr wohl, wem und ggf. in welcher Höhe sie Kredite vergeben können. Die jetzt vorgenommene Gängelung ist ebenso kontraproduktiv wie überflüssig – wie andere Gesetzesvorhaben aus dem Hause Maas bekanntlich auch. 😦

Es wird Zeit, dass der Herr seinen Sessel räumt.

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2 Gedanken zu “Maas’ Murks – fällt leider erst jetzt langsam auf

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