E 10 – Der Zirkus geht schon wieder los

Die Süddeutsche feierte jüngst noch das Ende von E 10, berichtet jetzt aber von einem zweiten Anlauf, den zweifelhaften Sprit in den Markt zu drücken. Und in der Tat – jetzt bietet z.B. auch SHELL hier das Zeug an. Es ist zwar (gewollt) billiger als „normales“ Super (oder auch die Alternativen künstlich teurer), aber ökologisch fragwürdig und weniger energiehaltig – was die Preisdifferenz über den Mehrverbrauch relativiert.

Ob der Fusel wirklich „eine wichtige Option für die Zukunft“ ist, wie ADAC-Präsident Peter Meyer jetzt meint, mag bezweifelt werden. Aber man weiß ja auch nicht so genau, wessen Zukunft er konkret gemeint hat. 😉

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Mehr E 10, mehr CO2

Wie u.a. bei openPR nachzulesen ist, verriet Uwe Krengel – beschäftigt beim bekannten Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik als wissenschaftlicher Referent des Institutsleiters – jüngst auf einem Auto-Onlinemagazin: „E10-Benzin weist eine schlechtere Kohlendioxid-Bilanz (CO2) als herkömmliches Super-Benzin (E5) auf“. …

Fazit: E10 (mit zehn Prozent Ethanol) spart nicht – wie von der Politik gern erklärt – CO2 ein, sondern erzeugt im Gegenteil mehr Kohlendioxid als das alte E5-Benzin. Der Grund dürfte mit aller Wahrscheinlichkeit in der aufwendigeren Herstellung des neuen E10-Benzins liegen.

Ein Grund mehr, diese Pseudo-Öko-Brühe endlich abzuschaffen!

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E 10 – Nein danke!

Der sog. „E-10-Gipfel“ ging – wohl nicht unerwartet – aus wie das Hornberger Schießen. Anstatt die einzig sinnvolle Lehre aus einem von Anfang an völlig verpfuschten Projekt zu ziehen, soll also weiter gewurschtelt werden – und das auch noch mit (mir völlig unverständlicher) Zustimmung des ADAC.

Die Schleswig-Holsteinische Polizei hat’s dennoch verboten, die Düsseldorfer auch. Die (ohnehin eher nicht vorhandene) Akzeptanz im Volk sinkt weiter. Die Ökobilanz des (angeblichen) Öko-Sprits soll eher negativ sein, es werden ebenso Gesundheits- wie Motorschäden prognostiziert; sicher ist wohl zumindest ein höherer Kraftstoffverbrauch. Tatsächlich ist wohl auch kein einziges wirklich überzeugendes Argument für diesen Öko-Fusel ersichtlich – aber sehr viele dagegen.

Also weg mit dem Zeug! Ausnahmsweise besteht hier durchaus Hoffnung, dass die Verbraucher sich dieses Mal nicht von oben bevormunden lassen, sondern das Zeug durch Verweigerung vom Markt fegen – und das ist auch gut so!

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