PayPal-Spam ?

Soeben erreicht mich eine fast seriös aussehende Mail – wäre da nur nicht die offensichtlich falsche Adresse service@paypalde.com:

Lieber PayPal Kunde,

Aufgrund der jüngsten betrügerischen Aktivitäten haben wir ein neues Online-Sicherheitssystem für den maximalen Schutz der persönliche Daten unserer Kunden gestartet. Nach dieser Tatsache, wird Ihnen angeboten, ihr PayPal-Konto zu aktualisieren.

Um Ihr PayPal-Konto zu aktualisieren, liegt Ihnen in Ihrer E-Mail Adresse ein Formular zur Verfügung. Bitte laden Sie das Formular aus, rufen Sie über Ihren Internet-Browser und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.

Hinweis: Das Formular muss in einem modernen Browser geöffnet werden, dass JavaScript aktiviert hat. (z.B. Internet Explorer, Mozilla Firefox). Nach Abschluss dieser Phase wird die Aktualisierung Ihres PayPal-Kontos normal funktionieren.

JavaScript muss aktiviert sein. Ja, nee, is klar! Was danach noch „normal funktioniert“, probiere ich lieber nicht aus. Die mitgeführten verpesteten *.tmp-Dateien reichen schon.

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Heute schon im Müll gewühlt?

Rechtsindex.de referiert das Urteil 15 O 189/13 des Landgerichts Bonn vom 10. Januar 2014. Demnach muss ein Rechtsanwalt täglich seinen Spam-Ordner kontrollieren, wenn er seine Mailadresse für den geschäftlichen Verkehr eröffnet hat. Wird dies vom Anwalt versäumt und scheitert dadurch ein befristetes Vergleichsangebot der Gegenseite, ist der Rechtsanwalt zum Schadensersatz verpflichtet. Das Gericht meint, man könne sich nicht damit entlasten, dass die E-Mail (angeblich) nicht im E-Mail-Postfach einging, sondern durch den Spamfilter aussortiert wurde.

War wohl nicht wirklich geschickt, diese Einlassung des Kollegen.

Mehr zu Thema und Technik hier.

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Mein Konto vollgek…t ?

Na so was: Soeben erreichte moch eine E-Mail, anglich von der STRATO AG (angebliche Adresse no-reply@ strato.de, tatsächlich aber g.pierlo@ upcmail.nl)

Lieber Kontoinhaber,
Security-System unseres Unternehmens, bemerkte zeigt jemand versucht, Ihre E-Mail-Konto ohne Ihre Erlaubnis, sich in Ihrem Konto zu brechen. …

Tja, in meinem „Konto zu brechen“ geschähe tatsächlich ohne meine Erlaubnis. Wer macht den Schweinkram wieder weg? 😉

Aber ernsthaft – für wie doof halten die einen eigentlich?

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Der „Postbeistand" spammt

Soeben erreicht mich eine E-Mail, angeblich von der Deutschen Post AG (tatsächlich lautet die Absenderadresse beistand @deutschepost.de):

Lieber Kunde,
Es ist unserem Boten leider misslungen einen Postsendung an Ihre Adresse zuzustellen. Grund: Ein Fehler in der Leiferanschrift. Sie konnen Ihre Postsendung in unserer Postabteilung personlich kriegen. Anbei finden Sie einen Postetikett. Sie sollen dieses Postetikett drucken lassen, um Ihre Postsendung in der Postabteilung empfangen zu konnen.

Vielen Dank! Deutsche Post AG.

Sieben Fehler in fünf Sätzen? Selbst für die Deutsche Post ein bisschen viel, oder? Da befördern wir die angehängte Datei „Postetikett#13532.zip“ mal lieber dahin, wo sie hingehört. 😉

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